Der Film handelt vom Schicksal des Mädchens Amélie Poulain (Audrey Tautou). In ihrer Kindheit lebt sie isoliert von anderen Kindern und leidet unter der spärlichen zärtlichen Zuwendung ihrer Eltern. Ihr einziger Freund ist der Goldfisch „Pottwal“, der jedoch wegen der zahlreichen Sprünge aus seinem Aquarium ein erheblicher Stressfaktor in der Familie ist und daher ausgesetzt wird. Die ohnehin schwierige Situation kompliziert sich noch durch den frühen und skurrilen Tod der Mutter, die in Amélies Beisein von einer fallenden Selbstmörderin erschlagen wird, woraufhin sich der ohnehin introvertierte Vater völlig in sich selbst zurückzieht. Amélie erfindet nach und nach ihre eigene Welt, in die sie sich mehr und mehr zurückzieht. Als junge Frau arbeitet sie dann als Kellnerin im „Deux Moulins“, einem Café-Restaurant in Montmartre.
Ihr Leben, das bislang ohne große Höhepunkte verlaufen ist, erhält eine entscheidende Wendung, als sie am Todestag von Lady Diana hinter einer losen Fliese in ihrem Badezimmer zufällig eine Dose findet, die die Schätze eines Jungen aus den 50er Jahren enthält. Sie fasst den Entschluss, die Dose ihrem Besitzer zurückzubringen und, falls dieser sich freuen sollte, ihr Leben damit zu verbringen, anderen Menschen Gutes zu tun. Als Amélie dem mittlerweile über 50-jährigen Mann die in der Dose aufbewahrten Erinnerungen seiner Jugend zukommen lässt, ohne dabei selbst in Erscheinung zu treten, ist dieser tatsächlich tief bewegt. So begreift Amélie ihre Aufgabe von nun an darin, als „Mutter Teresa der Ungeliebten“ Gutes zu tun. Dies stellt eine radikale Wende von dem isolierten, einsamen Dasein dar, das sie vorher geführt hat. In der Ausführung ihrer Arbeit findet sie auch für schwierigste Fälle noch eine Lösung, sei es nun für den schüchternen Lucien (Jamel Debbouze) oder Georgette (Isabelle Nanty), die eingebildete Kranke. Bei der Ausführung ihrer „Mission“ liebt sie ausgefeilte Pläne und bleibt selbst im Hintergrund. Wiederholt trifft Amélie auf den Sammler weggeworfener Passbilder, Nino (Mathieu Kassovitz), in den sie sich verliebt. Auch mit Hilfe eines von Nino verlorenen Albums, das sie findet, startet die keine persönliche Nähe gewohnte Amélie zaghafte Annäherungsversuche. Erst nachdem der im gleichen Haus wie Amélie wohnende Maler Raymond Dufayel (Serge Merlin), der wegen seiner Glasknochen das Leben nie richtig genießen konnte, sie davon überzeugt, endlich auch einmal an ihr eigenes Glück zu denken, traut sie sich jedoch, Nino auch persönlich gegenüberzutreten. So finden die beiden schließlich zusammen.
Quelle : WIKIPEDIA
--> Deutschland ist nach Frankreich, das erstes Landes mit mehr 3 millionen Zuschauerin, das diese Film gesah!. Die Musik ist von YANN TIERSEN, er is ein bisschen bekannt in Frankreich ("La valse d'Amélie").


